StÄndige Ausstellung von SÄrgen aller Arten.

Burial :
EinÄscherung in Hamm

Nationale und internationale Transporte von Leichenwagen, und Luft.

Vorstellung

Remplir

Im Jahr 1900, von Antoine Platz und seiner Frau Caroline Wiroth gegründet, gehört die « Maison Platz » wohl zu den ältesten Bestattungsunternehmen Luxemburgs. Damals befand sich das Geschäft gegenüber dem Palais, auf dem Krautmarkt, das Atelier aber in einem Hinterhof in der Fleischergasse, wo zum jetzigen Zeitpunkt das Museum steht.

Eine neue Ära wurde von der « Maison Platz » eingeleitet : War es doch bis dahin üblich bei einem Todesfall einen Schreiner aufzusuchen und einen Sarg anfertigen zu lassen, so konnte man nun ein vorgefertigtes Modell sofort, ohne Wartezeit kaufen.

1916 übernahm Paul Platz den Betrieb "Das Sargmagazin", zu dem damals auch ein Schreibwarenhandel gehörte und es das einzige Spezialgeschäft Luxemburgs war. Trauerdekorationen in schwarz und blau waren angesagt, sogar spezielle Modelle für Kirchen und Schlösser. Wurde anfangs der Leichenwagen noch von Pferden gezogen, so konnte bereits 1932 ein Auto-Leichenwagen der Marke Buick angeboten werden.

1964 dann übernahmen die beiden Söhne von Paul Platz den Betrieb, Pierre und Paul Platz. Mit unermüdlichem Einsatz, 24 Stunden auf 24, 7 Tage die Woche, schafften die beiden es, den Betrieb in der Fleischergasse, zu einem angesehenen Fachbetrieb auszubauen, bestens bekannt im In- und Ausland. .

Aus den Ehen der beiden Platzbrüder ging jeweils eine Tochter hervor.

1985 beschlossen beide Töchter den Betrieb mit ihren Ehepartnern weiterzuführen, es waren dies Marie-Paule und Carlo Graul-Platz, sowie Anni und Georges Dirkes-Platz. Da die Zeiten sich geändert hatten, wurden die Särge nicht mehr selbst angefertigt, sondern aus dem In-und Ausland angeliefert. Langsam verschwanden auch die Trauerdekorationen und eine andere Bestattungsart, nämlich die der Feuerbestattung nahm zu. Somit wurden von nun an nicht nur Särge sondern auch Urnen zum Verkauf angeboten. Die Formalitäten die zu erledigen waren, wurden etwas aufwendiger und die Auslandstransporte nahmen ebenfalls zu.

2004 dann übernahm die 5. Generation den Betrieb, es sind dies Thierry und Joëlle Graul-Anen, unterstützt von Antoine Karpen, sowie den beiden Mitarbeitern Karin Thill und Norbert Lamhène. Verändert und vergrössert hat sich der Fuhrpark, zu dessem festen Bestandteil aber immer 2 amerikanische Autos gehören.

"Gefragter" sind auch andere Formen der Bestattung, so gab es die letzten Jahre mehrere Meeresbestattungen, genauso wurde die Asche eines Verstorbenen zu einem Diamanten gepresst, dieser Prozess beansprucht allerdings mehrere Monate. Neben den klassischen Modellen von Urnen und Särgen, werden aber auch etwas modernere im Austellungsraum angeboten.

Nicht verändert hat sich der tägliche Umgang mit dem Tod und vor allem mit den Hinterbliebenen, welcher nach wie vor viel Taktgefühl und Einfühlungsvermögen erfordert. Aber gerade diesbezüglich tat sich die "Maison Platz" seit jeher besonders hervor, was dann auch zu Ihrem guten Ruf im In-und Ausland beitrug.

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